Die Idee

Am Anfang steht immer die Idee. Diese anzupacken liegt in der eigenen Hand. Der Erfolg liegt oft in vielen Händen.
Deshalb unsere Bitte: Helft mit und reicht uns eure Hände!


Zur Situation: Der Betroffene befindet sich an Punkt A, die Angehörigen wohnen an Punkt B und arbeiten an Punkt C, das Fachpersonal (Mediziner, Therapeuten & Pfleger) wohnen an Punkt D, E & F und arbeiten an Punkt A.

Eine verbesserte Situation: Der Betroffene und seine Angehörigen befinden sich an Punkt A und das Fachpersonal arbeitet an Punkt A. Die gesparte Zeit kann in die Betroffenen investiert werden und das gesparte Geld in zusätzliche Therapien.

Die beste Situation: Der Betroffene befindet sich an Punkt A, die Angehörigen wohnen an Punkt A und arbeiten an Punkt C, eventuell sogar an Punkt A. Das Fachpersonal wohnt an Punkt A und arbeitet an Punkt A.

Zeit = Geld + Lebensqualität, auch für das Fachpersonal.



Das Pilotprojekt

Variante A

Gemischter barrierefreier Geschosswohnungsbau (Behindertengerechte- & Altersgerechte- Mietwohnungen, sowie Mietwohnungen für Nichtbehinderte im sozialen Wohnungsbau) für eine gute Inklusion, bestehend aus einem großen, oder mehreren kleineren Gebäuden, welche miteinander verbunden sind. Zu jeder Pflege-Wohnung gehört ein Durchgangszimmer, welches für das Personal vom Flur aus und für die Angehörigen vom Wohnraum zu erreichen ist. In diesem Komplex integriert sind, Therapieräume, Räume für das Pflegepersonal, Gemeinschaftsräume und einer Forschungseinrichtung zur Rehaverbesserung. Hinweis: In einem Mischgebiet kann der gewerbliche Teil direkt integriert werden, in einem reinen Wohngebiet wird der gewerbliche Teil von extern hinzugezogen. Die Entwicklung von neuen Therapien und Rehageräten soll das Ziel der Forschungseinrichtung sein. Hand in Hand sollen Fachkräfte und Angehörige an diesem Ziel arbeiten. Die Angehörigen machen sich in der Regel viele Gedanken, wie man eine noch bessere Wiederherstellung ihrer Betroffenen erreichen kann und entwickeln dabei interessante Ideen, welche durch das fehlende Fachwissen und die fehlenden finanziellen Mittel, leider fast immer im Sande verlaufen. Würde man dieses verlorene Potential auffangen und Investieren, könnte man größere Erfolge in der Rehabilitation erzielen, Leid lindern und ersparen, sowie die Folgekosten der Versorgung senken. .

 

Variante B

Die vergrößerte Variante A: Zuzüglich einer Wohnsiedlung, bestehend aus Eigentum und Mietimmobilien, für Betroffene und Angehörige, für Mediziner, Therapeuten und Pfleger. In dieser Variante soll eine zusätzliche Einrichtung F (Langzeitpflege) und eine Einrichtung für betreutes Wohnen (Phase G) integriert werden.

 

Variante C

Flächendeckende Inklusion und Vernetzung kleinerer Wohnformen. Dieses Format bietet mehr Möglichkeiten im gewohnten Umfeld zu bleiben, wobei auf die gemeinsame Unterstützung nicht verzichtet werden muss. Diese Variante ist für alle Formen und Stufen von Behinderungen gedacht und ist nach Bedarf, grenzenlos ausbaubar. Die Grundlage dieser Wohnform ist der Ankauf/die Anmietung von barrierefreien Sozial-Wohnraum, ohne bestimmte Standortmerkmale. Art und Größe richten sich nach den vorhandenen/geplanten Gebäuden und dem Bedarf, werden aber, damit neben der Inklusion, auch die Gemeinschaft, der Austausch und die gegenseitige Unterstützung gewehrleistet bleiben, mindestens 4-6 Wohneinheiten + Gemeinschaftsraum im Quartier (können auch mehrere Gebäude sein) betragen. Bei hohem pflegerischen Aufwand werden die Wohneinheiten nah beieinander (eine komplette Etage beispielsweise) liegen, einen Aufenthaltsraum für das Pflegepersonal und bei Bedarf, einen Therapieraum bieten. Alle Wohnformen/Wohneinheiten werden über ein zentrales Quartiersmanagement gesteuert. Zwischen den kleineren Wohnformen werden Hotspots als Treffpunkte eingerichtet und alle Bewohner werden über Internet (interne Webseite) miteinander vernetzt sein.

Hinweis:
Für die Vermietung und das Quartiersmanagement wird zur gegebener Zeit eine „gemeinnützige“ GmbH gegründet, welche ihre Angebote auf der Webseite „Wohnen-erLEBEN.info“ veröffentlicht. Die interne Vernetzung wird über die Domain „Behinderten-Netzwerk.de“ und der Austausch zwischen Behinderten und Außenstehenden, über die Domain „Inklusions-Netzwerk.de“ erfolgen.

 

Gemeinsam mehr erreichen

Therapieteams
Angehörige mit entsprechender Begabung sollen kleine Teams bilden und in Fortbildungslehrgängen, das kleine 1 x 1 der Therapieberufe erlernen. Jedes Team spezialisiert sich dabei auf eine Therapieform! So können, in Begleitung eines Profis als Teamleader, den Betroffenen mehr Therapien verabreicht werden.

Forschungsteams
Team A, welches auf Grundlage der Ergotherapie, zusammen mit den Ärzten und Therapeuten, neue Therapieformen und Team B, welches zusammen mit Ärzten, Therapeuten und der Fachwerkstatt, neue Rehageräte entwickelt.

Organisationsteams
Diese Teams sollen Veranstaltungen, Spenden- & Werbeaktionen erarbeiten und mit professioneller Hilfe umsetzen. Die Veranstaltungen sollen als Therapieform für die Betroffenen erarbeitet und nach Möglichkeit, mit einer Spendenaktion verknüpft werden. Die Werbeaktionen sollen, ebenfalls mit Hilfe von Profis, Betroffene und Sponsoren aufmerksam machen.

Ziel soll es sein, allen Betroffenen, auch den sozial schwachen, beste Genesungsmöglichkeiten zu bieten und die Sozialkassen zu entlasten. Denn mit einer überdurchschnittlichen Belastung der Sozialkassen, wird dieses Projekt eher auf taube Ohren stoßen. Deshalb haben wir bereits ein Konzept erarbeitet, welches dem Sozialträger am Standort, entlastend entgegen kommt.

Die Wohnsiedlung sollte möglichst keine „Wohn-Arbeits-Siedlung“ werden, sondern lediglich eine fachkonzentrierte Wohnsiedlung mit Freiraum für alle. Die Wege so kurz wie möglich, der Abstand so groß wie nötig! Daher eine Trennung von Wohnsiedlung und Einrichtungen, jedoch mit kurzen Wegen.

Durch den Zuzug von Angehörigen und Freunden der Betroffenen, den Zuzug von Medizinern, Therapeuten und Pflegepersonal, sowie Außenstehender, soll diese Siedlung auch für die Integration & Rehabilitation der Betroffenen stehen. Deshalb ist es wünschenswert, wenn sich dieses Projekt in einer Stadt, stadtangrenzend, oder einer größeren Gemeinde verwirklichen lässt, damit die Betroffenen so viel wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.